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Die Entwicklung der Modelle

Das Prinzip der Sonnengang-Uhr ist 1993 von Dr. Martin Zarth erfunden und inzwischen zum Patent angemeldet worden. Seit November 2001 leitet er die Arbeitsgruppe „Sonnengang-Uhr“ des Stadtpark Vereins Hamburg e.V. Diese entwarf und baute in 2002 die ersten drei Parkmodelle in Originalgröße und stellte sie jeweils einen Tag lang am Hang zwischen den beiden Treppen am Stadtparksee auf. Die vor Ort gemachten Erfahrungen und eine Fotodokumentationen legten wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung.

Das Uhrwerk mit dem Sonnen-Zeiger (Foto: M. Zarth)
Das Uhrwerk mit dem Sonnen-Zeiger (Foto: M. Zarth)

Anfang 2003 entstanden die Entwürfe für eine begehbare Sonnengang-Uhr, in die eine Wasserkaskade mit Brunnen integriert ist. Das 10 Meter lange und bis zu 3 Meter hohe Modell wurde zunächst verkleinert im Maßstab 1 : 20 aus Holz und Messing gefertigt und beim Stadtparkfest im Juni 2003 vorgestellt. Danach baute es die Arbeitsgruppe in Originalgröße aus wetterfesten Multiplexplatten und gestaltete es erstmals auch farblich. In einer Großaktion wurde dieses Modell am 7.8.2004 beim Stadtparkfest „90 Jahre Hamburger Stadtpark“ wiederum zwischen den beiden Treppen am Stadtparksee aufgestellt. Die Parkbesucher konnten das Modell fünf Wochen lang bei meist schönstem Sommerwetter erleben.

Auf der Basis der vielfältigen Besucherresonanz wurde das Modell anschließend um eine Himmelskuppel, die Breitengradeinstellung und eine Art Uhrwerk erweitert und vom 18.8. bis 22.9.2007 erneut der Öffentlichkeit vor Ort, in der Presse und auch in 3 Fernsehbeiträgen (RTLRegional (2:33), HH1 (1:55), NDR Hamburg Journal) präsentiert. An den Wochenenden fanden fortlaufend Führungen an dem vom Bauzaun befreiten Modell statt. In 8 Sonderterminen wurde es 4. bis 8. Schulklassen ausführlich gezeigt und erläutert. Erfreulicherweise blieben die durch einen Bauzaun geschützten Modelle von Vandalismus gänzlich verschont.

Schulklassen-Präsentation (Foto: S. Gabriel)
Schulklassen-Präsentation (Foto: S. Gabriel)

Anfang 2011 wurde der zentrale Uhren-Teil aus dem Stegmodell herausgetrennt und mit einem gesonderten Sockel versehen. Dieses Kernmodell mit einem Horizontdurchmesser von 4 Metern verfügt über alle astronomischen Funktionen und die dazugehörigen, originalgroßen Bauteile. Anders als das gesamte Stegmodell kann es aber so leicht transportiert und aufgebaut werden, dass damit eintägige Präsentationen mit überschaubarem Aufwand realisierbar sind.

Im Sommer 2011 konnten bei meist gutem bis sehr gutem Wetter 9 ganz- und 3 halbtägige Präsentationen realisiert werden: 3 davon in Kooperation mit dem Planetarium auf der Wiese direkt vor den Wasserbecken und 5 vor Ort zwischen den Treppen am Stadtparksee. Dabei wurde das Modell und das Projekt insgesamt über 1000 Stadtparkbesucher und 5 Schulklassen präsentiert.